Räume zu kreieren und zu dekonstruieren sind Verfahren, die ich in meiner künstlerischen Praxis anwende. Meine Absicht ist es, in meinen Raumuntersuchungen und Bildräumen Lücken zu schaffen oder Leerräume zu füllen, um auf einer visuellen Ebene die Ideen hinter Objekten und Räumen bewusst zu machen. Ich thematisiere in meiner Praxis, was hinter der Erscheinung der Dinge steckt.

Meine Streifzüge durch Städte, Landschaften und Antiquariate sind visuelle Forschungen. Daraus entstehen fotografische Sammlungen von Architektur, zufälligen Interventionen im öffentlichen Raum, Orten und Un-Orten, welche mir später als Rohmaterial für die Arbeit im Atelier dienen.

Im Spiel mit Volumen und Vakuum stelle ich kulturelle, urbanistische und historische Bedeutungsebenen von Raumvorstellungen gegenüber. Dem imaginären Raum messe ich ebensoviel Bedeutung bei wie dem realen Raum, er wird dem Bild hinzugefügt oder abgezogen.

Raum ist in diesem Sinne als Metapher für die uns umgebenden Ideen, Werte und Weltvorstellungen zu begreifen. Vor diesem Hintergrund betreibe ich künstlerische Forschung, die meinem philosophischen Interesse entspringt.


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